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Unsere Musik und Texte kommen aus dem Herz, und das hört man diesem Werk zu jeder Sekunde an. In der heutigen Zeit, in der viele Alben mehr nach Plastik als Musik klingen, werden die Fans diesen ehrlichen Sound zu schätzen wissen.
Eureka, nach 3 Jahren melden sich die Wölfe aus dem fränkischen Coburg mit neuer Scheibe zurück. Lange Zeit eine Stille und dann die hohe Erwartung, seit der Ankündigung zur Veröffentlichung von Blutaar. Mir kam es schon fast wie ein Hype vor, der durchs Internet zog, in dem sich die Fans völlig ungeduldig in alle möglichen Plattformen wie kleine Kinder darüber freuten. Okay warum auch nicht.
Wenn man bedenkt, das es die "Institution Varg" faustdick hinter den Ohren hat, was Marketing und Business angeht, ist es um so unverständlicher, oder auch eben nicht, was das neue Werk für Qualitäten bietet. Leider keine, bzw fast keine.
Das sind also 3 Jahre harte Arbeit am Songwriting oder waren das einfach nur 3 Jahre nichts tun ? Das erste Schmunzeln bekam ich bereits beim Intro, billigste Art, man sollte sich schon ordentliche Samples besorgern, als ein Wolfsgeheul mit zu niedriger Bitrate. Sehr professionell, die Herren. Song für Song wird sich nun der rote Faden der Belanglosikeit und Langeweile durch die 10 Tracks ziehen. Immer wieder auffaullend die Selbstlimiterung bei des Songstrukturen , wahrscheinlich bedingt durch die Beherrschbarkeit der Instrumente, stumpfe Leadgitarren (keine Soli wohlgemerkt), null Abwechslung an den Drums (das hätte auch ein DrumComputer gekonnt), mittelmässige Vocals (zu eintönig, wo ist das Herzblut?) und ein nichtauffallender Bass, aber der wenigstens halbwegs solide ohne Ausrutscher.
Einziger Lichtblick scheint für mich der Song "Seele", hier wurde versucht eine Epik aufzubauen, die Idee ist gut, aber die Umsetzung leider nur halbherzig.
So genug positive Kritik, 2 Punkte vergebe ich. Einen bekommt Andy Classen, das war wohl sein Meisterwerk, den anderen Punkt bekommt die Band für Ihren Glauben an sich selbst !
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